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Presse

Kategorie Alufix

29.10.2007

 

Schneider Electric, Indien

Passende Vorrichtung immer parat

Schneider Electric India arbeitet mit modularem Vorrichtungssystem Alufix

 

Der Name Schneider Electric steht seit Generationen für hervorragende Qualität. Der weltweit bekannte Hersteller von elektro-mechanischen Bauteilen ist in mehr als 170 Ländern präsent. Schneider Electric ist Welt-Marktführer in den Produktbereichen "Electrical Distribution", Automatisierung und Steuerung.

Auch in Indien hat Schneider Electric seit mehreren Jahren einige Niederlassungen, in denen unterschiedliche Komponenten gefertigt werden.

Um das hohe Qualitätsniveau aufrechtzuerhalten werden u.a. auch im südindischen Bangalore die neu entwickelten Kunststoffkomponenten umfangreichen Qualitätschecks unterzogen. Dazu stehen  unterschiedliche Koordinatenmessmaschinen zur Prüfung der zahlreichen Prototypen zur Verfügung. Dabei handelt es sich meist um Kunststoffgehäuse für Elektronikbauteile. Um diese diffizilen Geometrien qualitätstechnisch korrekt erfassen zu können, sind spezielle Vorrichtungen zum Halten der Kunststoffkomponenten erforderlich. Senior Engineer Ms Shashikala Ramakrishnan, leitet seit 2006 das Metrology-Team. Durch ihre umfangreichen Erfahrungen auf dem Sektor der Qualitätssicherung, hat sie von Beginn an auf den Einsatz eines modularen Vorrichtungssystems zum Halten der unregelmäßig geformten Kleinteile gesetzt. Da sie bereits in der Vergangenheit sehr positive Erfahrungen mit dem Baukastensystem Alufix gemacht hatte, stand der Einsatz der  präzisen Aluminiumteile auch an ihrem neuen Arbeitsplatz außer Frage. Die zu prüfende Teilevielfalt ist sehr groß, nur selten wiederholen sich die Messobjekte. Das heißt, es muss für jedes einzelne Bauteil eine spezielle Vorrichtung erstellt werden. Zu Wiederholungen kommt es so gut wie nie. Hier wäre der Einsatz von konventionellen Messvorrichtungen völlig undenkbar. Die erforderliche Zeit zur Fertigung herkömmlicher fester Vorrichtungen, würde den gesamten Ablaufplan immens verzögern. Gleichzeitig würde jeder weitere Prototyp zusätzliche Kosten verursachen. Mit dem Einsatz eines modularen Systems ist der Anwender unabhängig. Die gewünschte Vorrichtung kann zu jedem Zeitpunkt individuell erstellt werden; es sind keine Absprachen mit Vorrichtungsbauern  etc. erforderlich.

Der Alufix Baukasten von Witte besteht aus einer Vielzahl hochpräziser Aluminium-Komponenten, die sich alle untereinander verbinden lassen. Neben der hohen Genauigkeit der aus dem Vollen gefrästen Teile ist die Langlebigkeit der Einzelelemente ein weiterer Vorteil. Die Alufix-Komponenten können über viele Jahre hinweg verwendet werden. „Einige Anwender arbeiten bereits seit mehr als 15 Jahren mit den gleichen Komponenten. Die Teile sind absolut verschleißarm. Dennoch werden, um den sich wandelnden Anforderungen gerecht zu werden, immer wieder neue Elemente entwickelt. Dabei bleibt das Grundprinzip konsequent erhalten, so dass die neuen Elemente zu allen bereits bestehenden kompatibel sind“, erklärt Stefan Roeding, Managing Director Witte Far East Pte. Ltd, Singapore.

„Wurde erst einmal in eine Basis-Ausstattung investiert, braucht man sich in Zukunft nie wieder Gedanken über Vorrichtungskosten zu machen. Denn einerseits erlaubt uns die Flexibilität der Alufix-Teile die Erstellung aller denkbaren Vorrichtungen innerhalb kurzer Zeit, andererseits sind die Aluminium-Teile so stabil und langlebig, dass Ersatzbeschaffungen von vornherein auszuschließen sind“ erklärt  Mr. Venkatesh von Sandeep Engineers, Bangalore.

Alufix ist sowohl als komplette Vorrichtung, als Basis-Satz oder als individuelles Sortiment erhältlich. Ms Ramahrishnan Shashikala,hat aufgrund ihrer bereits gesammelten Erfahrungen mit Alufix, gezielt die für ihre Applikationen bestens geeigneten Komponenten zusammengestellt. Da es sich dabei fast ausschließlich um Kunststoffkomponenten handelt, müssen die Messvorrichtungen den besonderen Materialanforderungen gerecht werden. Denn Kunststoffbauteile fordern eine besondere Behandlung. Das Material ist oft weich und zerbrechlich;  die Teile sind instabil. Verzug ist das Hauptproblem. Das heißt, um die wirklichen Bauteildaten ermitteln zu können, dürfen die Werkstücke  nicht verspannt, sondern ‚nur’ fixiert werden. Es darf kein Druck auf das Bauteil ausgeübt werden, da es sonst aufgrund der temporären Verformung zu einer Verfälschung der Messergebnisse kommen würde.

Bei Schneider Electric werden aus den vorhandenen Alufix-Basis-Komponenten fast täglich neue Messvorrichtungen erstellt. Nach dem Einsatz werden die Aufnahmen schnell wieder demontiert und stehen für weitere Prototypen zur Verfügung.

Alufix Baukasten

Alufix ist ein Baukastensystem aus hochfestem Aluminium zum Erstellen von Messaufnahmen, Kontrollvorrichtungen, Montage- und Schweißvorrichtungen, Kuben, Lehren...

Es wird außerdem im Prototypenbau, der Stereolithografie und für Design-Entwicklungen eingesetzt.

Dieses modulare System zum Halten von Werkstücken steht in sechs Größen zur Verfügung. Die einzelnen Systemgrößen sind untereinander kombinierbar. Nach Gebrauch können die Vorrichtungen demontiert und die Einzelteile für neue Aufbauten verwendet werden.

Vorteile des Alufix Systems

  Hohe Präzision durch maschinell bearbeitete Einzelteile

  Sehr geringes Gewicht – dabei sehr stabil

  Systemgrößen sind kombinierbar

  Keine Gewichts- und Größenbegrenzungen hinsichtlich der aufzunehmenden Werkstücke

  Alle Vorrichtungen sind reproduzierbar

  Komponenten sind wieder verwendbar

  Durch Demontagemöglichkeit geringer Platzbedarf

  Teilebibliothek in CAD

  Konstruktionssoftware

  Weitgehend korrosionsbeständig

  Langlebig und wartungsfrei

 

Schneider Electric

1836 wurde im französischen Le Creusot der Grundstein für das heutige Unternehmen Schneider Electric gelegt. Während in den Gründerjahren der Schwerpunkt auf Stahl- und Schwerindustrie  sowie Schwermaschinenbau ausgerichtet war, erfolgte durch die Übernahme der Marken Merlin Gerin, Square D und Telemecanique eine Neuausrichtung auf das Gebiet der Elektrizität.

In mehr als 170 Ländern beschäftigt das traditionsreiche Unternehmen heute mehr als 112.000 Mitarbeiter. Seit gut 12 Jahren ist Schneider Electric auf dem indischen Markt präsent und vermarktet auch dort die drei internationalen Marken. Inzwischen sind mehr als 1800 Mitarbeiter in den indischen Niederlassungen tätig.

 

Photos:

Photo 1 -3: Ms Ramahrishnan Shashikala, Senior Engineer  in der Abteilung für Qualitätskontrolle bei Schneider Electric in Bangalore (Indien).   Sie erstellt gerade eine Vorrichtung für einen Kunststoff-Prototypen

Photo 4-5:  Teile mit komplizierten Geometrien können auf einer Alufix-Vorrichtung einfach gehalten werden.

Photo 6: Mr Venkatesh von Sandeep Engineers, erklärt einige Anwwendungsdetails

Photo 7:  Stefan Roeding von Witte Far East, Singapur, gibt einige Tipps zum Erstellen von Alufix-Vorrichtungen

Photo 8-9: Typische Teile, die bei Schneider Electric in Bangalore gemessen werden müssen

 



Shashikala Ramakrishnan erstellt
eine Alufix-Vorrichtung

 

Stefan Röding (Mitte), Managing Director
von Witte Far East, Singapur, gibt einige Tipps

 zum Erstellen von Messvorrichtungen


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